Auch in diesem Jahr führte uns unser Zeltlager wieder an den wunderschönen Gifiz-See. Am Montagmittag kamen wir nach einer reibungslosen Anreise und dem gemeinsamen Beladen der Autos am Zeltplatz an. Kaum angekommen, machten sich alle motiviert an den Aufbau der Zelte. Dieses Jahr haben wir besonders groß aufgefahren: Neben den Schlafzelten gab es erstmals auch ein eigenes Küchenzelt sowie ein großes Gemeinschaftszelt. Da bereits Regen angekündigt war, erwies sich diese Entscheidung später als goldrichtig.
Nachdem alle Zelte standen, gab es kein Halten mehr: Ab in den See! Baden, toben, rutschen und die Sonne genießen standen auf dem Programm. Den ersten Tag ließen wir bei einem gemeinsamen Grillabend gemütlich ausklingen.
Der nächste Morgen begann früher als geplant. Einige besonders frühe Vögel konnten nicht mehr schlafen – und sorgten dafür, dass viele andere ebenfalls früher als gewünscht in den Tag starteten. Nach dem Frühstück machten wir unsere Zelte vorsorglich sturmfest. Anschließend wurde das schöne Wetter noch einmal ausgenutzt: Es wurde gebadet, gespielt und beim Volleyball alles gegeben. Dann kam das angekündigte Unwetter.
Zum Glück konnten wir die Zeit gemeinsam im großen Gemeinschaftszelt verbringen. Dort wurde gespielt – von Siedler bis Risiko –, musiziert mit Gitarre, Trommeln und unseren legendären Goldkelchen, Perlenketten wurden gebastelt und natürlich durften auch die traditionellen Zeltlager-Strähnen nicht fehlen. Gemeinsam warteten wir auf besseres Wetter und machten das Beste aus dem Regentag.
Zum Abendessen gab es leckeres Curry mit Reis. Als sich das Wetter später beruhigte, zog es uns wieder nach draußen. Gemeinsam wurde gesungen, Fußball gespielt und sogar eine Runde „Aggro-Yoga“ geturnt.
Am nächsten Tag stand zunächst unser traditioneller Spaziergang rund um den See auf dem Programm. Unterwegs verbrachten wir viel Zeit auf dem Spielplatz und schauten auch beim Tiergehege vorbei. Am Nachmittag wurde es sportlich: Bei der Olympiade traten verschiedene Teams gegeneinander an und kämpften um Ruhm, Ehre und natürlich den Sieg.
Nach so viel Bewegung durfte ein weiterer Sprung in den See natürlich nicht fehlen. Am Abend stärkten wir uns mit Nudeln und einer Gemüse-Tomatensoße.
Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsamer musikalischer Abend. Danach verschwanden alle scheinbar müde in ihren Zelten – einige waren inzwischen wirklich am Ende ihrer Kräfte angekommen.
Doch die Nachtruhe hielt nicht lange an.
Später wurden alle zur traditionellen Nachtwanderung geweckt. Erst schauten wir uns gemeinsam ein Video mit Bildern der vergangenen Tage an. Anschließend wurde die Geschichte aus dem vergangenen Jahr fortgesetzt: Dieses Jahr galt es, die geheimnisvolle Frau aus dem See zu finden. Ausgerüstet mit Mut machten wir uns auf die Suche durch den Wald und die Umgebung. Schließlich fanden wir sie am Seeufer, wo sie mit Fackeln auf uns wartete. Ein stimmungsvoller Abschluss eines erlebnisreichen Tages.
Am nächsten Morgen stand nach dem gemeinsamen Frühstück bereits der Abbau an. Zu unserer großen Erleichterung blieb es währenddessen trocken. Erst als wir bereits auf der Heimfahrt waren, begann es zu regnen. Gegen Mittag kamen wir wieder in Tüllingen an – müde, etwas erschöpft, aber vor allem mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Zeltlager!