Nachgehende sozialpädagogische Betreuung

Die nachgehende sozialpädagogische Betreuung sichert den Erfolg der vorausgegangenen Hilfe zur Erziehung. Sie ist ausgerichtet auf die Bewältigung einer Übergangssituation und hat die Verselbständigung des jungen Menschen zum Ziel.

Die nachgehende sozialpädagogische Betreuung wird von einer pädagogischen Fachkraft durchgeführt, der die familiäre Ausgangslage und der individuelle Förderbedarf des jungen Menschen bekannt ist und zu der der junge Mensch bereits in der vorangegangenen Hilfe ein Vertrauensverhältnis aufbauen konnte. Die Hilfe findet im Wesentlichen im Elternhaus bzw. im sozialen Umfeld des jungen Menschen statt.

Die Betreuungsintensität soll dem Bedarf entsprechend variieren mit dem Ziel, den jungen Menschen von der pädagogischen Unterstützung abzulösen und zu verselbständigen. Eine Gewährung der nachgehenden sozialpädagogischen Betreuung ist - unabhängig von der vorausgehenden Hilfe - in einem Hilfeplanverfahren nach § 36 SGB VIII neu anzufragen und zu vereinbaren.